Wasserbau
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Monitoren

Zerstörungsfreie Sondierung

Unerwartet auftretende strukturelle Schwächen, unbekannte Hohlräume und unterirdische Strukturen haben erheblichen Einfluss auf den Zustand von wasserbaulichen Schutzanlagen. Die Standfestigkeit und Funktionsfähigkeit solcher Anlagen kann nur gewährleistet werden, wenn diese in regelmäßigen Abständen instandgehalten und überwacht werden. Mit Hilfe von Bodenradar (GPR) und in-Situ-Verfahren können diese Schutzanlagen zerstörungsfrei überprüft und so in der Folge menschliche als auch wirtschaftliche Katastrophen verhindert werden.

Bodenradar und Geoelektrik

Wasserbauliche Schutzanlagen sowie die Detektierung des Grundwasserspiegels können mittels Bodenradar und Geoelektrik zuverlässig überwacht werden.

Zur Erkundung des Untergrundes wird das Bodenradar als nicht-invasive Methode bei geologischen und geotechnischen Fragestellungen, z.B. zum Deichmonitoring und Hochwasserschutz, sowie zur technischen Untersuchungen von Altlasten-Standorten angewendet.

Die Geoelektrik wird vorwiegend zur Grundwassererkundung und der Suche nach Altlasten eingesetzt.

Die Lösung

Durch die vertikale und horizontale Abgrenzung ist eine Plandarstellung in GIS und CAD in 2D sowie 3D ohne aufwändige Grabungsarbeiten möglich. Diese Darstellung bietet den Entscheidungsträgern eine Grundlage für die exakte Kosten- und Budgetplanung. So können Aussagen bezüglich Grundwasser Horizont und allfälliger schadhafter Stellen im Damm bewertet werden.

Ihre Vorteile

Untersuchung von Dammbauwerken
Rasche und zerstörungsfreie Erfassung des Bauwerks
Schnelle Dokumentation
Erhaltung der Bausubstanz durch weniger Bohrungen
Entscheidungsgrundlage für exakte Kosten- und Budgetplanung
Hochgenaue Visualisierung der inneren Strukturen von Bauteilen
Grundwassermonitoring

Dammvermessung

Mit Hilfe der Messergebnisse können bei der Dammvermessung Informationen über unterschiedliche horizontale Verdichtungsbereiche, Störungen aufgrund von Bauarbeiten (partieller Aushub für die Verlegung von Leitungen), sowie Grundwasserspiegel abgelesen werden.

Brückeninspektion

Besonderes Augenmerk liegt auf der Kartierung der Bewehrungsstrukturen. Rasch können Objekte mit einer Größe bis ~ 1 cm mit hohem Detailgrad und Genauigkeit erfasst werden. So werden Schäden an den Bewehrungsstrukturen wie z.B. Korrosionen und Verformungen detailgenau analysiert.

Geologische Kartierung

Die geologische Kartierung, also die systematische flächendeckende Erkundung und Beschreibung der geologischen Verhältnisse, liefert grundlegende Erkenntnisse über den geologischen Bau und die vorhandenen Gesteinseinheiten eines Untersuchungsgebietes. Die Ergebnisse der geologischen Kartierung werden u. a. in Form von geologischen Karten dargestellt.

FAQs

Welche Untersuchungstiefen sind mit dem bodendurchdringenden Radar möglich?
Die Eindringtiefe der elektromagnetischen Welle hängt stark von den lokalen Bodeneigenschaften ab. Die Werte wurden, in der Annahme einer normalen geologischen Umgebung, berechnet.
Die maximale Eindringtiefe basiert auf perfekten Radarbedingungen, wie frisches Wasser/Eis, Kalkstein, trockener Sand, Beton, usw. Die Tiefen variieren stark mit dem Wassergehalt des Mediums. 
Wie groß können die zu erfassenden Objekte sein?
Die kleinstmögliche Objektgröße richtet sich nach der eingesetzten Messfrequenz. Die Wahl des Frequenzbereiches ist ein Kompromiss zwischen möglicher Eindringtiefe und des Auflösungsvermögens. Mit dem von Geoprospectors eingesetzten Bodenradarsystemen können Objekte ab einer Größe von 1 cm erfasst werden.
Ist mit Flurschäden zu rechnen?
Nein. Da das Bodenradar über den Boden gezogen wird und die Antenne auf einer speziellen Kunststoffplatte montiert ist, entstehen z.B. auf Asphaltstrecken keine Schäden.
Aufgrund des geringen Gewichts unserer Bodenradarantenne wird die Vegetation nur kurzfristig niedergedrückt und erholt sich anschießend rasch wieder.
Muss die Straße für die Messarbeiten gesperrt werden?
Nein, die Messung kann im Fließverkehr stattfinden. Das Messsystem, welches für Straßenvermessungen verwendet wird, kann an einen PKW montiert werden und die Messung kann bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h durchgeführt werden.
Welchen Vorteil hat ein Step Frequency Radar System?
Der Vorteil des Step Frequency Radar Systems im Vergleich zu konventionellen Pulsed Radar Systemen besteht darin, dass nicht nur eine Center Frequenz verwendet wird, sondern das gesamte Frequenzspektrum von 3 Ghz bis rund 50 Mhz während einer Messung durchlaufen wird. Dadurch ist gewährleistet, dass Schichtgrenzen oder Objekte im oberflächennahen Bereich, wie auch in den  tiefer liegenden Schichten, erfasst werden.
In welchem Format können die Daten geliefert werden?
Je nach Kundenanforderung können die Daten beginnend von Rohdaten bis hin zu einem GIS kompatiblen Datenaustauschformat bereit gestellt werden.
Wie lange dauert die Datenauswertung?
Die Dauer der Datenauswertung richtet sich in erster Linie nach den Wünschen des Kunden. Je umfangreicher das Endprodukt desto länger die Auswertung. Grob kann man sagen, dass ein Tag Datenerhebung ein bis drei Tage Datenauswertung bedingt.
Die folgende Grafik ist eine Darstellung der Signal-Eindringtiefe für verschiedene Materialien.
Das verwendete Equipment muss je nach Beschaffenheit des Untergrundes individuell abgestimmt werden (Einkanal - Mehrkanal - Radar) um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Welche Kosten entstehen bei den unterschiedlichen Kartierungsverfahren?

Da die Vermessungsanforderungen meist unterschiedlich sind, trifft dies auch auf die Kosten zu. Folgende Parameter müssen bei der Erstellung eines Offerts in Betracht gezogen werden:

  • Größe und Beschaffenheit des zu vermessenden Gebiets
  • Verwendetes Equipment (Einkanal-/Mehrkanal-Radar)

Gerne beraten wir Sie und stellen Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Bedürfnisse zusammen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter office@geoprospectors.com.

Ein Kalkulationsbeispiel auf Grundlage der Kartierung von 200 m Straßenzug im besiedelten Raum:

Kosten Equipment € 713,06
Kosten Vorbereitung € 877,29
Datenauswertung € 2.129,81
Gesamtkosten € 3.720,16

Referenzen (Auszug)

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